Whalewatching in Norwegen ist tierfreundlich!

Whalewatching in Norwegen

Schwanzflosse des Spermwals
Foto: Whalesafari Andenes

Whalewatching – zu Deutsch Walbeobachtung – rettet den Walen in Norwegen ihre Existenz! Wie geht das? Hier erfahren Sie es!

Norwegen hat nicht nur eine sagenhafte Landschaft zu bieten, sondern auch eine einzigartige Tierwelt. In den Gewässern vor der nordnorwegischen Küste fühlt sich zum Beispiel der 75 t schwere und 20 m lange Pottwal zuhause. Wale gehören zu den größten Tieren der Welt und sind daher von Natur aus nicht ängstlich. Außer von einem jagenden Menschen haben Sie nichts zu befürchten.  Daher sind sie auch nicht sonderlich scheu. Diese Tatsache haben sich einige Gemeinden Nord-Norwegens zunutze gemacht. Mit Unterstützung einer der größten Naturschutzorganisationen weltweit, dem World Wide Fund For Nature (WWF), bringen findige Bootstouren-Anbieter Touristen und Tierliebhabern unter fachkundiger Leitung die Welt der Wale auf tierfreundliche Weise näher. Und das nicht nur in der Theorie, sondern ganz hautnah in der Praxis.

Warum sind diese Walsafaris tierlieb?

Wie der WWF mitteilt, kann man an einer solchen Whalewatching Tour bedenkenlos teilnehmen, denn die Tiere werden unter fachmännischer Leitung nicht gestört. Im Gegenteil, man tut sogar ein wirklich gutes Werk mit der Teilnahme, denn es hat sich herausgestellt, dass die norwegischen Gemeinden, die gleichzeitig auch noch den Walfang betreiben, mit den Whalewatching-Touren mehr Geld verdienen als mit dem Walfang! Eine effektivere Form des Tierschutzes gibt es nicht! Man muss nur noch dafür sorgen, dass möglichst viele Walfangorte dies mitbekommen und noch mehr Norwegen-Urlauber von diesem einmalig schönen Erlebnis und gleichzeitigen Schutzaktion erfahren!

Whalewatching in Norwegen

Whalewatching in Norwegen
Foto: Whalesafari Andenes

Whalewatching in Andenes

Bereits seit 25 Jahren haben nicht nur Wissenschaftler die Gelegenheit, die größten im Meer lebenden Säugetiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, sondern auch interessierte Touristen und Tierliebhaber. Diese Whalewatching-Touren oder auch Walsafaris werden zum Beispiel im norwegischen Andenes von dem dortigen Fremdenverkehrsamt in Zusammenarbeit mit dem WWF angeboten. Andenes liegt auf der Insel Andøya, die zu den Vesterålen gehört. Es ist der am nördlichsten gelegene Ort der gesamten Inselgruppe.

Ihren Tag mit den Walen beginnen die Teilnehmer dieser Tour mit einer einstündigen Führung in dem Walzentrum Andenes, das gleichzeitig Walmuseum, Bildungseinrichtung und Forschungsstätte beinhaltet. Anschließend begeben sich die seefesten Teilnehmer auf ihre 3- bis 4-stündige Whalewatching-Fahrt (je nach gebuchter Tour) hinaus aufs offene Meer. Ein ehemaliger Walfangtrawler bringt die Tierliebhaber mehrmals täglich in der Zeit zwischen Mai und September dorthin, wo sich zum Beispiel die Pottwale auf Nahrungssuche begeben und daher meistens anzutreffen sind. Die Chance, auf dieser Tour einen Wal zu erleben, beträgt 96 – 99%. Falls sich wider erwartend diese majestätischen Tiere nicht zeigen sollten, darf man kostenlos noch ein weiteres Mal mitfahren!

Ansicht des WWF

In dem WWF-Artikel “Warum Whalewatching den Tieren hilft” wird die Einzigartigkeit eines solchen Moments beschrieben. Auch wenn man schon viele Bilder und Filme hierzu gesehen hat, während einer Walbeobachtungstour wird einem dann doch noch ganz anders zumute, wenn diese sanftmütigen Riesen neben einem auftauchen. Selbst wenn man nur Schatten und Teile zu sehen bekommt. Man begibt sich zwar mit einer gewissen Erwartungshaltung an Bord des Schiffes, das einen zu den Walen bringt, aber wie man vielen Erfahrungsberichten entnehmen kann, übertrifft der Anblick dann doch die Erwartungen um Längen.

Hatten Sie schon einmal die Gelegenheit  einen Wal in natura zu erleben? Nein? Dann machen Sie sich auf den Weg nach Norwegen und gönnen Sie sich dieses einzigartige Erlebnis! Auf der Norwegen Rundreise „Lofoten und Vesterålen“ von ZeitRäume führt einen der Weg auch nach Andenes, wo man wie beschrieben an einer solchen Whalewatching Tour  teilnehmen kann.
Oder haben Sie vielleicht schon einmal an einer Walbeobachtungs-Tour teilgenommen? Schildern Sie uns doch bitte Ihre Erlebnisse, so weit diese in Worte zu fassen sind! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Whalewatching

Mietwagenrundreise “Lofoten und Vesterålen”,
Foto: Visit Norway

Norwegen-Autorundreise: Lofoten und Vesterålen

Auf dieser 10-tägigen Autorundreise kann man noch einiges mehr als nur das Whalewatching erleben.

Man startet in Tromsø, dem “Paris des Nordens” oder auch “Pforte zum Eismeer” genannt. Von dort geht es zur Insel Senja, ein echter Geheimtipp für Norweger von Norwegern (aber auch andere Urlauber). Am dritten Tag setzt man mit der Fähre von Gryllefjord nach Andenes auf die Vesterålen über. Am nächsten Tag hat man dann die Gelegenheit zum Whalewatching. Am fünften Tag steht das Wandern im Vordergrund. Man kann zum Beispiel die 15 km lange Königinnen-Route ausprobieren. Abends setzt man mit der Fähre über von Melbu nach Fiskebøl auf den Lofoten, die man am folgenden Tag ausgiebig erkunden kann. Zum Beispiel das Fischerdorf Henningsvær, das auch “Venedig des Lofoten” genannt wird. Außerdem besteht die Möglichkeit zu einer Schiffahrt in den berühmten Trollfjord. Am siebten Tag steht zuerst der Besuch der Meerenge Raftsundet an. Später wechselt man wieder von den Lofoten zu den Vesterålen. Vorher nutzt man noch die einzige Straßen-Verbindung von den Lofoten zum Festland, den Lofast. Anschließend geht es weiter nach Harstad auf den Vesterålen. Am neunten Tag schließt sich der Kreis wieder in Tromsø.

Also auf nach Norwegen! Was hält Sie noch auf? Wir beraten Sie gern zu dieser und unseren anderen Norwegenreisen unter der 0641-93126-0!

 

Über den Autor

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

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