BlogZeit - Insider-News aus Nordeuropa

Irland im Winter: Auszeit am Wild Atlantic Way

Atemberaubende Küstenlandschaften unter der tiefstehenden Sonne. Irland im Winter bei Inchydoney. Bild: shutterstock

Nahezu menschenleere Strände, wohltuende Stille in atemberaubenden Küstenlandschaften, glasklare Luft: Das ist Irland im Winter. Das Wetter hat dann zwar keinen Schönheitspreis verdient. Doch die Ruhe-Auszeit auf der grünen Insel wirkt wie ein Rezept zum Glücklichsein. Unsere neu aufgelegte Mietwagen-Winterreise (8/9 oder 10 Tage) lädt Sie zum Entschleunigungsprogramm an die irische Südwestküste ein. Direkt am legendären Wild Atlantic Way wartet ein Vier-Sterne-Hotel mit Spa darauf, sich nachhaltig verwöhnen zu lassen und neue Energie zu tanken.

In der Winterruhe liegt die Kraft

Im Winterhalbjahr auf die irische Insel reisen? Im ersten Moment mutet diese Vorstellung etwas grotesk an. Rau und stürmisch geht es dann zu, die Wellen des Atlantischen Ozeans klatschen noch brachialer auf die schroffen Felsküsten als sonst. Doch von dieser ungezähmten Wildheit geht eine kaum zu beschreibende Faszination aus. Wenn Sie abseits des Touristentrubels Natur pur erleben und die Kraft der Elemente mit Haut und Haar spüren wollen, dann ist Oktober bis April die beste Zeit dafür. Und die Region West Cork im Südwesten Irlands das ideale Ziel.

Wenn die Tage immer kürzer werden, setzt ohnehin die Zeit der Besinnung ein. Nach aufregenden Sommermonaten sehnen wir uns nach Ruhe und Gemütlichkeit. Was gibt es Verlockenderes, als bei einem guten Buch am Kaminfeuer zu sitzen oder in der Sauna nach Herzenslust zu entspannen? An der Südwestküste Irlands lassen Sie den Alltag schnell hinter sich. Die Meeresluft wirkt wie Balsam für Körper und Geist. Sogar im Winter strahlt die Gegend mit einer gehörigen Portion mediterranem Flair – dem Golfstrom sei Dank. Kein Vergleich mit dem Schneeregen-Einerlei in unseren Breiten!

Wo der Atlantik den Sandstrand küsst

Sensationelle Ausblicke aus dem komfortablen Hotelzimmer garantiert. Bild: www.barrymurphy.eu/Inchydoney Spa

Ihr irisches Zuhause auf Zeit besticht durch seine Lage. Das Inchydoney Island Lodge & Spa residiert auf der gleichnamigen Halbinsel direkt am Meer. Unmittelbar vor dem Hotel breitet sich eine Traumkulisse aus: der Ozean reicht bis zum Horizont, zwei endlos lange Sandstrände erstrecken sich am Ufer, eine von Felsen gesäumte Landzunge schiebt sich in den schäumenden Atlantik. Schon zum Frühstück können Sie diesen Bilderbuch-Ausblick in vollen Zügen genießen. Die riesigen Panoramafenster im „Gulfstream Restaurant“ machen es möglich.

Auch von Ihrem Hotelzimmer ist die Aura des Wild Atlantic Way mit Händen zu greifen – von Balkon oder Terrasse. Begleitet von schrillem Möwengeschrei und unbändigem Meeresrauschen wirkt der Spaziergang an den einsamen Stränden von Inchydoney wie eine Frischekur. Negative Gedanken bläst der Wind hier im Handumdrehen aus Ihrem Kopf. Besonders wild geht es am Mizen Head zu, der westlichsten Spitze Irlands. Von Ihrer Unterkunft ist der sturmumtoste Außenposten per Mietwagen gut erreichbar. Umso mehr freut man sich danach auf einen heißen Irish Coffee!

Verwöhnprogramm zum Abschalten

Verwöhnen im Spa: shutterstock/goodluz

Nach Wanderungen an der frischen Winterluft bietet das Inchydoney Island Lodge & Spa jede Menge Angebote zum Entspannen. Beim Planschen im beheizten Meerwasserpool vergisst man schnell Gott und die Welt. Der tägliche Gang in die Sauna wird Ihnen ebenso gut tun wie das gemeinsame Schwitzen im Dampfbad. Auf Wunsch können Sie sich auch exklusive Behandlungen im Spa-Bereich gönnen. Wie wäre es mit einem anregenden Seawater-Massagebad? Ruhe finden und Kraft für den Alltag schöpfen – das ist in diesem Vier-Sterne-Haus wahrlich keine Hexerei.

Während Ihrer Auszeit am Wild Atlantic Way wird, wenn Sie es möchten, auch Ihr Gaumen verwöhnt. Das hoteleigene Restaurant wird sogar vom Guide Michelin empfohlen. Aufgetischt werden hier Spezialitäten aus der Region. West Cork ist bekannt für fangfrisches Seafood, doch auch ein deftiges Irish Stew mundet in der kalten Jahreszeit nochmal so gut. Frische, gesunde Zutaten sind auf dieser Speisekarte eine Selbstverständlichkeit. Nach den Dinner-Ausflügen in die facettenreiche Landesküche können Sie sich tiefenentspannt zur Ruhe betten.

Südirlands Schätze fast für sich allein

Ihre Unterkunft auf Inchydoney Island ist der perfekte Ausgangspunkt für Tagestrips in die Umgebung. Mit dem Mietwagen sind Sie äußerst flexibel. Und das Beste: Die touristischen Hotspots sind im Winter weit weniger überlaufen. Nur einen Katzensprung ist das malerische Marktstädtchen Clonakilty entfernt. In Kinsale herrscht das ganze Jahr über geschäftiges Treiben. Der schmucke Küstenort versprüht maritimen Charme im Überfluss. Am Hafen umgarnen unzählige Restaurants den Gaumen, Pubs laden zum Aufwärmen und einem ordentlichen Schluck Guinness ein.

Die Altstadt von Cork geizt nicht mit ihren Reizen. Tief unter die Haut geht eine Tagesetappe zur Halbinsel Beara, die wie ein spitzer Finger in den Atlantik ragt. Eine Tour entlang der Küstenstraße Ring of Beara weckt echte Freiheitsgefühle. Die „kleine Schwester“ des Ring of Kerry steht ihrem berühmten Geschwisterchen in nichts nach. Es bieten sich spektakuläre Ausblicke auf das aufgewühlte Meer und das hügelige Hinterland samt immergrüner Weiden. Im Winterhalbjahr geht es hier deutlich ruhiger zu, sodass Sie die Fahrt auf den engen Straßen so richtig genießen können.

Auge in Auge mit den sanften Riesen

Schönes Wetter kann so langweilig sein. Auch eine Bootsfahrt macht erst bei üppigem Wellengang und einer steifen Brise so richtig Spaß. Hier wartet das Abenteuer Ihres Lebens auf Sie. Von mehreren Häfen in West Cork starten das ganze Jahr über Whale Watching-Touren. Wal-Sichtungen sind hier nahezu garantiert. Die nährstoffreichen Gewässer der Keltischen See bieten den gigantischen Meeressäugern Krill in Hülle und Fülle. Speziell in den kalten Monaten vermelden Biologen besonders üppige Vorkommen dieser winzigen Krebstierchen.

Wer einmal mit den tonnenschweren, aber äußerst friedfertigen Riesen auf Tuchfühlung gehen konnte, dem wird sich dieses Erlebnis tief ins Gedächtnis graben. Von kleinen Booten halten Sie Ausschau nach auftauchenden Schwanzflossen – die gut und gern eine Spannweite von sieben Metern erreichen – oder geysirähnlichen „Fontänen“, die lautstark aus dem Atemloch der Pott- oder Buckelwale spritzen. Kurzum: Die Krönung Ihrer Auszeit am Wild Atlantic Way!

Nach dem Lesen dieser Zeilen sagen Sie vielleicht: Irland im Winter – warum eigentlich nicht? Momente der Stille und Entspannung finden Sie hier zuhauf. Und gerade in der kalten Jahreshälfte hält die unberührte Natur der irischen Südwestküste so manche Überraschung bereit.

Alle Informationen zu dieser Reise finden Sie hier!

Vielen Dank für die Texterstellung und Unterstützung an Herrn Ronny Reißmüller https://www.die-textarbeiter.de/


Über den Autor

Klaus Becker

In Tromsø schon mal den Bus zum Schiff verpasst und richtig viel Spaß bei einer samischen Familie gehabt, in Schottland schon mal versucht, alle Malt Whiskys zu probieren. Im echten Leben aber Geschäftsführer und Blogger mit Leidenschaft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ZeitRäume - ZR-Reisen Individual UG (haftungsbeschränkt) Impressum - Datenschutz